KS Titanium in Größe 42
Das erste paar Skates habe ich Anfang 2001 gekauft und als erstes das Bremsen mit dem T-Stop geübt. Bei den K2 Skates in Größe 42 war zwar auch ein Gutschein für den Besuch einer Skateschule dabei, die Termine habe ich jedoch regelmäßig verpasst.
Ein grosser Meilenstein für mich war dann das Rückwärts fahren! Nach etwa einem Jahr habe ich die ersten Leute in Köln kennengelernt, welche sich vor dem Dom auf dem Roncalliplatz zum Slalom fahren getroffen haben.
5 Jahre lang haben wir gemeinsam vorallem am Wochenende mit dem Skaten für eine kleine Sehenswürdigkeit gesorgt, welche gar in Kölner Stadtführern erwähnt wurde.
TOUR Hockeyskate
Hier tauschte ich dann meine Skates gegen ein Paar Hockeyskates ein, die auf der Domplatte fast jeder fuhr. Meine waren von NIKE, ich merkte aber schon bald, das die sich für Slalom nicht so gut eigneten. Damals gab es in Köln noch das Eis und Schwimmstadion wo BENDIK alles für den Rollhockey und Eislauf anbot. Dort griff ich zu Hockeyskates aus dem Hause TOUR. Die Schnürsenkel waren gewachst, die Rollen damals jedoch flat (nicht wie heute im Bananenset Up) Die Skates waren jedoch extrem hart und oft sehr geschmerzt - soviel weiß ich noch =)
SALOMON Crossmax
Die Füße taten immer wieder weh und so musste ich dringend einen bequemen Schuh haben. Zu Gast in Köln war Gabriel aus Paris, der ohne seine Skates das Haus nicht verlassen hat. Er wollte sich damals mit einer Bekannten am HBF treffen, die Ihn aber versetzt hat. Also saß er bei uns auf der Domplatte und brach gleichzeitig eine ganz neue Ära an. Gabriel fuhr verschiedene Tricks in einer Bahn - sowas gab es bis dahin in Köln noch nicht! Vorwärts - rückwärts - Drehung ... und das alles mega schnell! Er fuhr einen Crossmax - klar das ich den auch haben musste!
Er verriet mir, das es im Internt verschiede Seite gibt, wo man sich Videos von anderen Skaters aus Paris anschauen konnte.
TECNICA Marathon mit Razor Cuff
Er übernachtete damals bei mir, den nächsten Tag dann übten wir gemeinsam und ich schaute mir eine Menge an Tricks und Möglichkeiten ab. In etwa der gleichen Zeit wurde ich auch auf die Homepage skateclub.de aufmerksam. Hier gab es Fotos, Videos und Kontakt zu einigen Skatern in Deutschland. Wir waren also in Köln nicht allein! Peter Sieradzki betrieb nicht nur diese Homepage, er verkaufte auch bei EBAY ersteigerte Hartschalenskates und modifizierte sie entsprechend.
Andere Frames, neuer Cuff und ohne org. Innenschuh - der perfekte Slalomskate! Wendig, bequem und schick. Das war er - der TECNICA Marathon in 42 und oraaaaaange!
ROLLERBALDE Twister 2005 mit SEBA Frame
Das erste mal in Paris zum PSWC kaufte ich mir im Shop VERTICAL quasi einen Klassiker unter den Slalomskates. Den Twister mit einem SEBA Frame! Tags drauf bin ich mit dem Skate gleich auch mein erstes internationales Battle gefahren.
Orangene Skates begleiteten mich also eine ganze Zeit lang. Einige meinten ich könnte nie einen andersfarbigen Skate anziehen ...
SEBA FR2
2008 war es aber soweit. Ich trat dem SEBA Team bei und erhielt einen FR2. Dieser Skate veränderte meinen ganzen Style. Er besaß einen deutlich dickeren Innenschuh als der Rollerblade und war im gesamten deutlich bequemer. Weiterhin hatte er auch an den Knöcheln einen Clip Verschluß, was mehr Spiel - aber auch Halt gab.
Mit diesem Skate entstanden auch die meisten Szenen aus dem Video Apache 2.1 welche heute noch immer eines der meist gesehenen Slalom Videos mit knapp 300.000 Klicks ist.
Mit dem FR1 kam 2009 dann auch die Reise in die USA, gemeinsam mit Xuan Le aus Frankreich. Lange blieb ich diesem Skate treu und wollte Ihn eigentlich auch nicht eintauschen. Ich glaube es waren etwa 4 neue Innenschuhe - und natürlich unzählige Rollen welche ich verschlissen hab - der Skate aber blieb. Zum Schluß tauschte ich noch das org. gegen das neue, deutlich stabilere Deluxe Frame ein.
SEBA Carbon in 41
Wie sich der Sport verändert, so veränderten sich auch die Skates und seit 2010 fahre ich nun den SEBA Carbon. Noch fester und stabiler am Fuß, im Knöchel und mit dem Innenschuh dennoch super bequem.
Da sich seit einigen Jahren das Hauptaugenmerk nunmehr auf das Judgen bei Events beschränkt und ich nichtmehr an Wettkämpfen teilnehme, wird dies wohl auch das Ende der Geschichte sein: Wie entwickelt sich ein Skater, zusammen mit seinen Inlinern.