SKATELONDON 2011

19.- 21.08.11 | London (WestWaySportcenter) GB


 

 

Das dritte mal nacheinander treffen sich Skater aus der ganzen Welt in London. Zum ersten mal wurde hier nun auch gleichzeitig die Europameisterschaft der WSSA ausgetragen. Die Verhältnisse in dem Westway Sportcentere waren hierfür erneut ideal. Speedslalom, Classik und Battle - X Cross, Slide und High Jump - alle Facetten des Sportes wurden bedient.

 

Bereits am Mittwoch fing für einige Skater das englishe Wochendene an, um an dem Judge Kurse teilzunehmen. Die Regeln im Classik, Battle und Speed wurden in zwei Tagen erklärt, diskutiert und durch einen schriftlichen und mündlichen Test in jedem der drei Categorien durch Naomi Grigg, Igor Cheremetief und Anatholy Gorbatov abgefragt und bewertet. Ziel: offizieller Judge der WSSA. Die Quote war dieses Jahr recht ordentlich: 12 von 14 bestanden die Tests.

 

Der Freitag fing mit dem Classik an. Judges: Naomi Grigg (GB) - Chris Pers (ESP) - Apache - Chloe Seyres (FR) - Anatholy Gorbatov (RUS) und Teilnehmer des Judgekurses Viktor Bermudes (ESP). Bei den Männern belegte Jon Larrucea (ESP) vor den beiden anderen Spaniern Adrian Almazan und Toni Castro den ersten Platz.

 

 

Samstag standen die Qualifikationen der Skater im Battle Modus auf dem Zeitplan. Bereits hier gab es viele enge Gruppen, in denen die Skater bereits Ihr gesamtes Können aufzeigen mussten, um sich in lediglich zwei mal 30 sek. von den anderen in der Gruppe abzuheben. Die Frauen bestritten gleichzeitig das Finale, in welchem sich Polina Semenova (RUS) durchsetzte - so wie sie es bereits auch schon im Classik am Samstag realisierte. Die Weltrangliste Nr.1 (Marina Boyko) muss sich also bei der kommenden Weltmeisterschaft in Deutschland etwas einfallen lassen.

Battle Judges Anatholy Gorbatov (RUS) mit Viktor Bermudes (ESP) und dem Apache.

Der Skatecross in dem etwa 900m entfernten Skatepark war ein kleines Highlight - schnelle Kurven, Sprünge und Slides um als erster von vier im Ziel zu sein ... 

 

Sonntag war Speedslalom und hier überraschte ganz sicher die Famile Forth. Beide Brüder rasten förmlich ins Finale, wo sich dann jedoch recht überlegen der größere von beiden durchsetzte. Das erste mal in unserem Sport, das zwei Geschwister sich die Plätze eins und zwei unter sich aufteilen.

Im Battle der Männer ging es recht spannend zu. Das Niveau war hoch - sehr hoch. Martin Sloboda (GER) schaffte es nicht unter die ersten vier und musste auch im kleinen Finale Do JiHwan (KOR) Andrey Shitov (RUS) und Lee Choong goon (KOR) den Vortritt lassen.An Kim Sung Jin (KOR) kam keiner vorbei - wenn auch nicht deutlich gewann er noch vor Jon, Romain Lebois (FRA) und Alexander Claris - der wohl DIE Überraschung an diesem Wochenende mit dem Einzug ins Finale lieferte.

 

Das Video von Anthony aus dem SEBA Team:

 

 

 

Das Finale der Männer vom Sonntag im Battle Modus:

 

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